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Nachweis
-
Hammerthaler, Ralph
:
Ich gebe mein Äußerstes, doch das bin ich nicht. In: Süddeutsche Zeitung,
10.3.1998
. DN
auch in:
-
Informationen für Freunde und Förderer der
Salzburger Festspiele
, Juli
1998
, S. 45-46.
(gekürzt, Titel: Ein Ich, das darübersteht)
-
Ralph Hammerthaler: Wofür steht der Begriff „Krankheit“?
Elfriede Jelinek: Krankheit ist für mich eine Metapher für das Existieren überhaupt. Gesundheit, Tüchtigkeit wird durch Krankheit unterlaufen. So wie sich die Frau des 19. Jahrhunderts, wenn sie vögeln sollte, aber nicht wollte, durch Krankheit entzog. Wenn einer Frau keine andere Möglichkeit mehr bleibt, sich zu verwirklichen, dann kann sie ins Negativ hinunterkippen und sich durch Krankheit definieren. „Moderne Frauen“ ist natürlich ein Hohn, weil Krankheit die Ausdrucksform einer Frau aus einem anderen Jahrhundert ist. Aber ich kenne auch genug Frauen heute, die sehr viel von Krankheiten sprechen, und man hat das Gefühl, daß sie sich über Krankheit definieren, weil sie in der gesunden Wirklichkeit keinen Platz für sich finden.
aus: Ralph Hammerthaler: Ich gebe mein Äußerstes, doch das bin ich nicht. In: Süddeutsche Zeitung, 10.3.1998.
Sie beschreibt ihre Position als Schriftstellerin als jene einer Beobachterin „aus großer Distanz“ und sieht den Grund für die heftigen Reaktionen, die die Gesellschaftskritik (
Gesellschaft
) in ihren Texten hervorruft, darin, dass ihr als
Frau
„ein radikaler Blick auf die Welt nicht zugestanden“ wird. Positiv äußert sie sich über
Einar Schleefs
Inszenierung von
Ein Sportstück
und spricht die Darstellung ihrer Person als Sexpuppe in
Castorfs
Inszenierung von
Raststätte oder Sie machens alle
an. Den Vampirismus (
Vampir
) in ihrem Stück
Krankheit oder Moderne Frauen
beschreibt sie als „metaphorisch für die weibliche Existenz“.