Kurzprosa
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Skizze in rot (1964)
KurzprosaErstdruck | In: Jelinek, Elfriede: o. T. linolschnitte: -ION. Wien: edition avantypdy 1967 (= &cetera 7), unpag.
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DER FREMDE!
KurzprosaErstdruck | In: Handke, Peter (Hg.): Der gewöhnliche Schrecken. Horrorgeschichten. Salzburg: Residenz Verlag 1969, S. 146-160.
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untergang eines tauchers
KurzprosaErstdruck | In: Matthaei, Renate (Hg.): Grenzverschiebungen. Neue Tendenzen in der deutschen Literatur der 60er Jahre. Köln: Kiepenheuer & Witsch 1970, S. 216-218.
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rosie die weisse hölle
KurzprosaErstdruck | In: 707. Jahresschrift für Literatur, Kunst, Kritik 1/1970, unpag.
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fragen zu flipper
KurzprosaErstdruck | In: manuskripte 29/30 (1970), S. 18-29.
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wir stecken einander unter der haut
KurzprosaErstdruck | In: protokolle 1/1970, S. 129-134.
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o. T. (Kurzprosa 1971; In: afiction)
KurzprosaErstdruck | In: Aue, Walter (Hg.): afiction. Frankfurt am Main: Melzer Fiction 1971, S. 56-57.
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bravo zu flipper
KurzprosaErstdruck | In: Aue, Walter (Hg.): P.C.A. Projekte – Concepte & Actionen. München: Verlag M. DuMont Schauberg 1971, unpag.
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ein schönes erlebnis mit christoph, wenn es auch kurz war, war es doch schön
KurzprosaErstdruck | In: Neue Kronen Zeitung 29.10.1972.
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Der brave Franz ist brav
KurzprosaErstdruck | In: Loschütz, Gert (Hg.): Das Einhorn sagt zum Zweihorn. 42 Schriftsteller schreiben für Kinder. Köln: Gertraud Middelhauve Verlag 1974, S. 126-135.
Verzeichnet sind alle kürzeren Prosatexte Jelineks, wobei es zwischen diesen Texten und Jelineks
Essayistischen Texten, Reden und Statements
fließende Übergänge gibt. Die Kriterien, die folgenden Texte in diesem Abschnitt und nicht bei den essayistischen Texten zu verzeichnen, sind ihr überwiegend fiktionaler Charakter und ihre weitgehende Unabhängigkeit von konkreten, äußeren Anlässen.
Der Schwerpunkt der Entstehung der Kurzprosatexte liegt in den 1970er Jahren, also in der Zeit, als sich Jelinek allmählich im Literaturbetrieb etablierte. Viele der Texte sind als Auftragsarbeiten für Anthologien oder Zeitschriften entstanden, wurden in Sammelbänden zur Science-Fiction- und Horrorthematik, in Büchern für Kinder- und Jugendliche oder in feministischen Publikationen veröffentlicht. Mehrere Kurzprosatexte weisen intertextuelle Bezüge zu den im zeitlichen Umfeld entstandenen Romanen, Hörspielen und Theatertexten auf. Die Kurzprosatexte haben ähnliche Themen und Motive wie diese Werke, ohne dass es jedoch wortwörtliche Übereinstimmungen gibt. Es handelt sich bei ihnen um Texte oder Vortexte, die von Jelinek in den Werken der anderen Gattungen weiterverarbeitet wurden. Es gibt auch Kurzprosatexte, die selbst Werke anderer Gattungen „fortschreiben“. Auf diese komplexen intertextuellen Zusammenhänge wird in den Kommentaren kurz hingewiesen.
Die Kurzprosatexte sind chronologisch nach ihrer Erstpublikation verzeichnet, weitere Abdrucke der Texte sind jeweils bei den Einträgen angegeben.